OLMA 2019

Am 20. Oktober 2019 fand anlässlich der Olma 2019 der 4. Tag der Tambouren, Pfeifer und Claironisten unseres Dachverbands STPV statt. Dabei wurden mehrere Tambourenformationen aus der ganzen Schweiz angefragt, um an der Olma ein Platzkonzert und zwei Gesamtpräsentationen zum Besten zu geben. Mit dabei waren die Formationen aus St. Gallen, Lüchingen, Winterthur, Schwyz, Domat/Ems, Ryburg Möhlin, Rothrist, Fribourg, der Barbara Club 1902 aus Basel und wir, der Tambourenverein Langenthal. Unsere Reise begann früh morgens im Verkehrsgarten Langenthal. Per Car fuhren wir erst nach Rothrist, um den Tambourenverein Rothrist abzuholen. Die Weiterfahrt nach St. Gallen war ruhig und voller Vorfreude.

In St. Gallen angekommen hatten wir nach dem Deponieren unserer Instrumente noch genug Zeit um die Lage zu erkunden. Die Luft war geschwängert von Olma-Bratwurst-Geruch. So war es auch keine Überraschung, dass unsere neuen blauen Poloshirts vermehrt an den Grillständen anzutreffen waren. Nur leider gab es keinen Senf dazu! Um 12:20 Uhr fand unser Auftritt statt. Das Publikum war zahlreich und vor allem begeistert von unserer Darbietung. Unter dem Publikum befanden sich auch fachkundige Tambouren, was uns noch zusätzlich erfreute.

Direkt im Anschluss war die erste Gesamtpräsentation in der Arena. Die Ränge waren gefüllt, das Publikum mitgerissen. Um 17:30 Uhr ging es dann leider schon wieder zurück Richtung Langenthal. Die Carfahrt war wiederum ruhig und entspannt, darum grosses Lob an unseren Chauffeur Claudio. Rückblickend war es ein sehr erfolgreicher Ausflug an die Olma in St. Gallen. Es gab viele interessante Gespräche mit anderen Vereinen. Auch war es ein super Anlass um unsere Kameradschaft zu stärken.

Backofenfest II

Am 20. Juli war es soweit und unsere lange geplante Reise ans Backofenfest nach Oberbibrach begann. Nachdem sämtliches Material verstaut und sämtliche Thurgauer eingetroffen waren, starteten wir pünktlich um 07:30 in Richtung Deutschland. Acht Stunden, 560 Kilometer und geschätzte 53 Apéroplättli später trafen wir schliesslich im kleinen Dorf in der Oberpfalz ein. Eine Sandbank versperrte noch den Weg, doch auch das konnte uns nicht mehr aufhalten. Martin Kräml, der Vorstand der freiwilligen Feuerwehr, sowie die Familie Schatz nahmen uns herzlich in Empfang und wir wurden gleich mit einem Willkommensbier sowie mit frisch gebackenen Kuchen und Leberkässemmeln versorgt. So sollte es dann eigentlich auch die nächsten zwei Tage weitergehen – bei jeder Gelegenheit wurden wir kulinarisch verwöhnt und fanden uns in geselliger Runde wieder. Wir waren wirklich überwältigt von der grossartigen Gastfreundschaft, die uns das ganze Wochenende zuteilwurde. Nach dem Bezug unseres Schlafquartiers in der Turnhalle oder schon eher dem Einrichten der persönlichen Wohlfühloasen galt es dann ein erstes Mal ernst für uns. Wir montierten unsere prachtvollen Uniformen (wahlweise mit oder ohne Gamaschen) und marschierten unter grossem Applaus auf dem Festplatz ein.

Eine erste Kostprobe unserer schweizerischen Trommelkunst kam beim Publikum sehr gut an und die Bibracher erhalten von uns die ehrenvolle Auszeichnung für den schnellsten Biernachschub nach einem Auftritt aller Zeiten. Im grossen Steinofen wurden derweil köstliche Pizzen gebacken, die wir ebenfalls gerne probierten. Etwas später am Abend spielten wir dann bereits zum zweiten Mal auf mit einem abwechslungsreichen Showblock. Besonders das Stück „Hämmers“ begeisterte die Leute, die so etwas hier noch nie zuvor gesehen hatten. Waren die Schleusen noch nicht offen, so wurden sie spätestens jetzt eingerissen und viele von uns blieben noch bis spät in die Nacht sitzen. Es hält sich ausserdem das Gerücht, dass einige von uns noch die Bar gekapert hätten. Der zweite Tag begann für uns mit einem tollen Frühstücksbuffet, welches die Lebensgeister sofort wieder zu erwecken vermochte. Musikalisch eröffneten wir den Tag, so dass auch sicher ganz Oberbibrach wach wurde. Von da ging es nahtlos in den Frühschoppen über und natürlich machten wir dort weiter, wo wir am Vortag aufgehört hatten. Mit Blasmusik und leckeren Broten von Griebenschmalz bis Obatzda frönten wir der bayrischen Kultur und als die Kapelle nach wirksamer Überzeugungsarbeit unsererseits den Böhmischen Traum anstimmte, hielt es niemand mehr auf den Bänken. Aus dem Frühschoppen wurde eher ein Ganztagesschoppen, wenngleich doch einige die Gelegenheit nutzten, etwas Schlaf nachzuholen oder eine kleine Sightseeing-Tour zu unternehmen. Unseren zweiten Auftritt an diesem Tag absolvierten wir dann ganz im Sinne des kulturellen Austausches im urchigen Edelweisshemd. Beim Stück „Calypsambo“ konnte auch Martin Kräml noch sein Rhythmusgefühl an der Cabasa unter Beweis stellen. Als wäre alles bisherige noch nicht genug gewesen, hatten unsere Gastgeber sogar noch einige Geschenke für uns parat und wir nutzten die Gelegenheit für einige Gruppenfotos vor dem Steinofen.

Gegen Abend begann dann auch unsererseits die intensive Vorbereitung auf die bevorstehende Tombola. Systematisch wurden Lose sortiert und die Gewinnchancen diskutiert. Und tatsächlich konnten wir unter anderem zwei Lampen vom örtlichen Schreiner Busch ergattern, die bei unseren Mitgliedern sicher einen Ehrenplatz erhalten werden. Die Band The Downlookers sorgte für gute Unterhaltung und auch wir schalteten natürlich nochmals voll in den Partymodus bis hin zur Polonaise. Bei einem schmackhaften Mitternachtsimbiss – Morgens um 2:00 in Deutschland – liessen wir das Fest gemeinsam ausklingen. Umso beeindruckender war es, dass am nächsten Morgen um 08:00 schon wieder alle vollzählig beim Frühstück erschienen. Nun hiess es schliesslich Abschied zu nehmen und sogar eine Handvoll Einheimische erschienen nochmals um sich persönlich zu verabschieden – oder besser gesagt um auf Wiedersehen zu sagen – denn das wird hoffentlich irgendwann einmal der Fall sein. Unsere Fahrerin Ursula brachte uns schliesslich wieder sicher nach Hause und wir nutzten die Reisezeit zur allgemeinen Erholung. Wir können uns nur noch einmal herzlich bei unseren Kollegen aus Oberbibrach bedanken -wir alle werden dieses tolle Wochenende nie vergessen!

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Backofenfest I

In diesem Jahr muss unsere Sommerpause noch etwas warten, denn im Juli steht uns der eigentliche Höhepunkt des Vereinsjahres bevor. Vom 20.-22. Juli werden wir nach Oberbibrach in der Oberpfalz reisen. Die örtliche freiwillige Feuerwehr organisiert dort jährlich das Backofenfest – ein traditionelles Dorffest wo im Steinofen allerlei Köstlichkeiten gebacken werden.

Der Tambourenverein wurde eingeladen an diesem Fest teilzunehmen und zur musikalischen Umrahmung beizutragen. Ein solcher Anlass mit gutem Essen, Trinken und viel Geselligkeit ist für uns natürlich genau das richtige und wir freuen uns, nach langer Zeit wieder einmal eine richtige Vereinsreise zu unternehmen. Wir sind gespannt was uns erwartet und können nur sagen: Oberbibrach wir kommen!

WUPSCH 2019

Am Freitag dem 14. Juni durften unsere Jungtambouren anlässlich des WUPSCH gemeinsam mit der Kadettenmusik auf dem Wuhrplatz auftreten. Jede Gruppe spielte 1-2 Stücke aus ihrem Repertoire vor, welche beim Publikum grossen Anklang fanden.



Anlässe wie diese sind für unsere Jungen sehr wichtig, denn dies ermöglicht es ihnen Auftrittserfahrungen zu sammeln und ihr Können unter Beweis zu stellen. Auch stärken solche Anlässe den Zusammenhalt zwischen der Kadettenmusik und den Tambouren, woraus beide Formationen langfristig profitieren.

Die Weisse Rose

Vom 18.-21. Juni werden wir mit einer Tambourengruppe am Theater „Die Weisse Rose sind Wir“ des Gymnasiums Oberaargau mitwirken. Wir freuen uns bereits jetzt auf dieses tolle Projekt und können dies allen Interessierten wärmstens empfehlen.

Detaillierte Informationen sind unter www.gymo.ch/theater-2019 zu finden.

Waldbräteln 2019

Am Samstag 18. Mai fand in der Waldhütte Schlosshubel unser traditionelles Bräteln für die Gönnerinnen und Gönner des Vereins statt. Vor allem aufgrund der unsicheren Wetterlage fanden etwas weniger Besucher den Weg zu uns als auch schon. Der Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch und die Atmosphäre war gewohnt familiär.

Nach einigen trommlerischen Vorträgen durch die Sektion ging es zu Speis und Trank über. Und da letztlich auch Petrus erbarmen hatte, konnten wir noch bis in die Abendstunden bei spannenden und lustigen Gesprächen sitzen bleiben. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an Alle, die uns in irgendeiner Form unterstützen und zum Erhalt des Trommelwesens in der Region beitragen.

Auftritt Lions Club Erlinsburg

Am Samstag 04. Mai durften wir im Rahmen des Jubiläumsfestes zum zehnjährigen Bestehen des Lions Club Erlinsburg auftreten. In der geschichtsträchtigen Umgebung des Schloss Thunstetten kam unsere historische Uniform natürlich besonders gut zur Geltung.


Auch wenn das Wetter leider nicht ganz mitgespielt hat, konnten wir die Gäste mit einem abwechslungsreichen Programm unterhalten und zu einem gelungenen Fest beitragen. Wir gratulieren dem Lions Club Erlinsburg nochmals herzlich zum Jubiläum und bedanken uns für das Engagement sowie die grosszügige Spende an unser Jungtambourenwesen.

Fasnacht 2019

In wenigen Tagen ist es wieder soweit und wir machen uns bereit für die närrische Zeit. Wie immer werden wir an der Langenthaler Fasnacht unterwegs sein und beim grossen Zirkus mitmachen. Unser diesjähriges Motto lautet: ein wirbeL von uns, Für die grosse maneGe.

Nachfolgend unsere Programmeckpunkte am Freitag und Samstag:
Fr. 08.03. 20:24 Gönnerabend Bären
Fr. 08.03. 21:36 Gönnerabend Old Capitol
Fr. 08.03. 22:36 Gönnerabend Forum Geissberg
Sa 09.03. 19:10 FKK Stadttheater
Sa 09.03. 21:15 Fasnachts Samschti ir Braui
Sa 09.03. 22:31 Guggenspektakel Bühne Düby

Natürlich werden wir auch an den Umzügen, am Charivari sowie spontan auf der Gasse anzutreffen sein. Und gewiss werden wir wieder einige Überraschungen parat haben.

ETPF Bulle

In wenigen Tagen steht bereits der Höhepunkt unseres Vereinsjahres an, nämlich das Eidgenössische Tambouren- und Pfeiferfest in Bulle. In den verbleibenden Proben holen wir uns zurzeit noch den letzten Feinschliff, bevor es dann am Wochenende vom 28. Juni bis 1. Juli ernst gilt. Wir würden uns natürlich freuen, das eine oder andere bekannte Gesicht in Bulle zu sehen und können allen einen Besuch dieses einzigartigen Fests der Traditionen im schönen Greyerzerland wärmstens empfehlen.


Nachfolgend unsere wichtigsten Einsatzzeiten:

Fr. 29.06.2018
09:30 – 10:30 Einzelwettspiele Tambouren Veteranen Kategorie 1 (M. Hunziker)
10:30 – 11:30 Einzelwettspiele Tambouren Kategorie 2 (M. Burri, S. Burri, B. Haus)
20:00 – 23:00 Einzelwettspiele Finale

Sa. 30.06.2018
09:00 – 10:30 Sektionswettspiele Tambouren Kategorie 2

So. 01.07.2018
13:30 – 14:30 Festumzug
19:00 Empfang in Langenthal

Detaillierte Informationen zu den Wettspielen und dem Fest sind unter www.bulle2018.ch zu finden. Zum Empfang inkl. Apéro in Langenthal am Sonntagabend (ca. 19:00 vor dem Choufhüsi) sind alle herzlich eingeladen!

Vorbereitung ETPF Bulle

Am Freitag 1. Juni absolvierten wir gemeinsam mit den Tambourenvereinen aus Bern, Rothrist und Zofingen ein Vorbereitungskonzert für das bevorstehende Eidgenössische Tambouren- und Pfeiferfest. Bei bestem Wetter konnten wir im Berner Rosengarten unsere Wettbewerbsstücke vortragen und so ein bisschen Wettspielatmosphäre simulieren. Als Höhepunkt des Konzerts vereinigten sich alle Tambouren und spielten gemeinsam eine Tagwacht sowie das Rhythmusstück Calypsambo. Bei Wurst und Bier konnten wir anschliessend den Abend gemütlich ausklingen lassen und die Kollegialität pflegen. Ein grosses Dankeschön für die Organisation an den Tambourenverein Bern sowie an alle Mitwirkenden.

Tags darauf ging unser Programm bereits weiter am Oberaargauischen Musiktag in Herzogenbuchsee. Am Morgen fanden Einzel- und Gruppenwettspiele statt, an denen sowohl unsere Aktivmitglieder wie auch unsere Jungtambouren teilnahmen. Ein Glückwunsch an dieser Stelle allen jüngeren und älteren Teilnehmern und besonders den Gewinnern des Gruppenwettspiels Haus/Hauswirth/Jost. Nachdem Hunger und Durst fürs erste gestillt waren durften wir am Nachmittag verschiedene Musikvereine bei der Marschmusik begleiten und so ein intensives trommlerisches Wochenende abrunden.