Willkommen

Immer am ersten Sonntag im November finden die Jungtambourenwettspiele des VBJ (Verband Bernischer Jugendmusiken) statt, in diesem Jahr also am 3. November 2019. Wir machten uns am Morgen um 07:30 Uhr auf den Weg in Richtung Emmental nach Signau. Drei unserer Jungen machten sich sogleich auf zum Eintrommeln und Aufwärmen, um sich auf ihren Einsatz am Einzelwettspiel vorzubereiten. Alle Drei hatten nach ihrem Einzel ein durchzogenes und nicht ganz zufriedenes Gefühl – es trommelte ihnen nicht wie erhofft. Bei den Einzelwettspielen gibt es drei Kategorien, die nach Jahrgang aufgeteilt sind. So haben alle Teilnehmer in ihrer Alterskategorie die Chance, gemäss ihrem Ausbildungsstand einen guten Rang zu erreichen und somit einen der begehrten Zweige zu ergattern. Diese Auszeichnung mit dem Zweig oder teils auch Kranz gibt es ungefähr für die besten 30% der Teilnehmer, ähnlich wie etwa beim Schwingen, Schiessen, Turnen oder Hornussen.

Nach einem feinen Mittagessen konzentrierten wir uns auf das Sektionswettspiel. Die sechs Jungtambouren und der Dirigent machten sich eine Stunde vor der Wettspielzeit bereit und gingen zum Eintrommeln und Aufwärmen. Auch hier war eine gewisse Anspannung und kleine Nervosität zu spüren. Diese lag dann auch noch in der Luft als wir vor den Juroren unser Pflichtprogramm vortrommelten. Es gelang uns nicht alles nach Wunsch. Aber der olympische Gedanke ist ja: „Mitmachen und dabei sein ist alles“. Der Fortschritt und die Erfahrung an solchen Wettspielen bringt jeden immer etwas weiter. Man kann davon profitieren und Lehren daraus ziehen. Schlussendlich nahte am späteren Nachmittag die Rangverkündigung, auf die alle bereits gespannt warteten. Hier fielen dann, wie bereits erahnt, die Resultate leider eher ernüchternd und dem getrommelten entsprechend aus. Aber trotzdem ist so ein Tag immer auch gut für den Zusammenhalt und die Kameradschaft. Es war ein langer und toller Tag und wir haben die Gewissheit, dass es noch viel zu tun gibt – packen wir’s an!